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Push-Strategie oder Pull-Strategie. Welcher Schachzug ist klüger? Das sind die Unterschiede.
Zwei “P” verwirren häufig. Was Push-Strategie und Pull-Strategie unterscheidet, verrät
der Profi-Werbetexter:
Bei der Pull-Strategie wendet sich ein Hersteller in seinen Marketingaktivitäten
mit jedem Zug an die Käufer, um diese etwa in TV-Spot, Mailing und Anzeige zu animieren,
das betreffende Produkt des Herstellers ausschließlich zu kaufen. Unter „Käufern“
sind hier vorwiegend die „Endverbraucher“ einzuordnen, je nach vorliegendem Markttyp
aber durchaus auch Einkäufer von Vorleistungen (also Businesskunden).
Ist die Pull-Strategie erfolgreich, erzeugt sie einen Nachfragedruck, dem sich der
Handel beugt, weil die Kunden nach dem Produkt verlangen. Der Hersteller bringt sich
mit einer erfolgreichen Pull-Strategie daher in eine starke und relativ sichere Verhandlungsposition.
Die Pull-Strategie ist eine indirekte Strategie, um den Verkauf anzukurbeln, weil
sie sich an Endverbraucher (oder Business-Einkäufer) richtet, diese beeinflusst und
erst durch deren Konsumwünsche einen Nachfrage-Sog erzeugt. Die Nachfrage der Käufer
„zieht das Produkt in den Handel hinein“.
Die Push-Strategie hingegen wendet sich verstärkt den Vertriebskanälen zu: Maßnahmen
zur Absatzförderung richten sich zunächst einmal an den Großhandel, der wiederum
eigene Maßnahmen verfolgt, um den Absatz beim Einzelhandel zu steigern. Der Einzelhandel
schließlich richtet sich in intensiven Maßnahmen zur Absatzförderung an die Käufer
(„Endverbraucher“, “Consumer”).
Bei der Push-Strategie werden die Aktivitäten des Herstellers davon getragen, einen
aktiven und geschulten Außendienst einzusetzen, den Handel mit Displays zu unterstützen
oder aber auf Messen präsent zu sein, um den Großhandel mit besonders vorteilhaften
Konditionen zu überzeugen. Indem der Hersteller besonders vorteilhafte Konditionen
und Rahmenbedingungen bietet, wird das Produkt in den Distributionskanal gedrückt
(„gepusht“).
Es handelt sich hierbei – ganz im Gegensatz zur Pull-Strategie – um eine direkte
Beeinflussung des Handels, ein Produkt aufzunehmen und zu vertreiben.
Wort-Kopf.de ist der Internetauftritt von Werbetexter Andreas Dresch M.A. in Mannheim
(nahe Wiesbaden, Frankfurt, Stuttgart und Karlsruhe). Der freiberufliche Texter realisiert
Zielgruppen-Werbung für die Neukundengewinnung von Geschäftskunden, Businesspartnern
oder Endkunden. Der Texter mit langjähriger Berufspraxis engagiert sich für Wert-Kommunikation,
die den Kundendialog unterstützt (Direktmarketing), klassische Werbung (zum Beispiel
Printflyer, Folder, Salesfolder, Broschüre, Imagebroschüre), Werbung im Internet
und Online-Seo-PR für die Öffentlichkeitsarbeit im Netz.